Managementberatung für soziale Unternehmen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Non-Profit-Unternehmen

Beratung und Unterstützung im Marketing und Vertrieb der Dienstleistungen // in der Entwicklung und Vermarktung von Eigenprodukten // in der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Prozessen, Dienstleistungen und Produkten

Seminare und Fortbildungen im Marketing und Vertrieb von Dienstleistungen und Produkten // in der Entwicklung von Eigenprodukten

HALTUNG

Diversität statt Simplifizierungen

„Viele Gaben – ein Geist
Die uns zugeteilten Gaben sind verschieden, der Geist jedoch ist derselbe.
Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem auf besondere Weise zuteilt, wie er es will.
Viele Glieder – ein Leib“
– 1. Korinther 12, 4-11

Mit meiner Arbeit will ich zu einer Gesellschaft der Diversität beitragen, die Unterschiede bewusst anerkennt und Individualität wertschätzt.

Vielfalt und Offenheit sind Chancen. Das gilt auch für eine Vielfalt der Regionen und Orte, der Wünsche und Bedürfnisse, der einzigartigen menschlichen Gestaltungsfähigkeit in einer inklusiven Gesellschaft, in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben eine Selbstverständlichkeit wird.

Deswegen unterstütze ich soziale Unternehmen bei langfristigen und nachhaltigen Entwicklungen und in kommenden Herausforderungen – Beispiele sind das Teilhabegesetz oder Industrie 4.0. Mein Know-how dient der Entwicklung, Optimierung und Vermarktung ihrer Dienstleistungen. Ich berate zu Produkten und helfe bei der Umsetzung unternehmensbezogener Strategien.

Kompetenz und Erfahrung

Michael Kattwinkel
Diplom Kaufmann

Seit 2003 als selbständiger Unternehmensberater für soziale Unternehmen, Dienstleister und Zulieferbetriebe tätig. Zuvor 14 Jahre Berufserfahrung als  Sales- und Produktmanager in der Automobilzulieferindustrie (OEM,IAM).

Mein Büro ist in Stuttgart. Ich arbeite bundesweit.


Eigenprodukte erfolgreich entwickeln und vermarkten

„Kein Kunde kauft jemals ein Erzeugnis. Er kauft immer das, was das Erzeugnis für ihn leistet.“
– Peter F. Drucker

In einem anonymen Markt für erlösorientierte Eigenproduktion können Werkstätten mit keinen „Werkstattbonus“ rechnen. Sie müssen Eigenprodukte professionell entwickeln und vermarkten. Der Trend zum „Ethischen Konsum“ – also Verbraucher, die regional und fair produzierte Produkte nachfragen – kommt dem entgegen.

Nach Außen repräsentieren Eigenprodukte die Werkstatt, schaffen Öffentlichkeit und erhöhen die Wahrnehmung der Werkstatt als Produzent und potentieller Geschäftspartner.

Intern entstehen attraktive Beschäftigungschancen mit erweitertem Teilhabeangebot. Eigenprodukte verringern das Risiko von Leerlaufzeiten durch fehlende Industrieaufträge, sie machen Arbeitsprozesse planbarer und lasten Werkstattbereiche mit wenig Auftragsarbeiten besser aus.


Dienstleistungen erfolgreich entwickeln und vermarkten

„Marketing ist die Kunst Chancen aufzuspüren, sie zu entwickeln und davon zu profitieren.“
– Philip Kotler 

Werkstätten müssen einerseits den Anforderungen der Menschen mit Behinderung, andererseits denen ihrer Kunden gerecht werden.

Neue Trends wie Industrie 4.0 und der strikte Wettbewerb verlangen nach Flexibilität, Kreativität und Innovationsfähigkeit. Ein gutes Beispiel sind „value added services“. Tendenziell setzt die Industrie heute nämlich mehr auf  die Vergabe komplexerer Fertigungsaufgaben mit Zusatzleistungen als auf die Vergabe einzelner Fertigungsschritte im Sinne der verlängerten Werkbank.

Als Marktteilnehmer sind Werkstätten gezwungen, ihr Leistungsangebot aktiv zu vermarkten, um passende Kunden und Aufträge zu gewinnen. Wirksames Mittel, Umsätze zu sichern und Umsatzpotentiale zu erschließen, ist ein gutes Bestandskundenmanagement. Es ist weniger aufwändig als die Gewinnung von Neukunden. Deswegen ist das Thema „Corporate Social Responsibility“ ein Erfolg versprechender Ansatz, um die Zusammenarbeit mit Industriekunden auszubauen und sie langfristig zu binden.

Eine Besonderheit müssen Werkstätten bei der Vermarktung ihrer Dienstleistung allerdings im Blick behalten: Die Dienstleistung an sich ist weder greifbar, lagerfähig noch präsentierbar. Sie existiert vor dem Kauf noch gar nicht. Das „Produkt“ erhält seine Form erst in dieser Service-Situation.


Wirksam und Wirtschaftlich

„Was du nicht messen kannst, kannst du nicht managen.“
Robert S. Kaplan 

 

Mission, Qualität und Kosten: in diesem Spannungsfeld bewegen sich Soziale Unternehmen. Sie müssen mit komplexen Aufgabenstrukturen und vielfältigen Zwecken umgehen.

Vorausschauende Budgetierung und präzise Kalkulationen unterstützen wirtschaftliches Handeln. Sie geben Entscheidern den Überblick über Wirksamkeit und Folgen von Zielen und Maßnahmen. Für sie gilt es, Wirtschaftlichkeit im großen und im kleinen Zusammenhang wie auch beim einzelnen Produkt sicherzustellen.

Die Budgetierung operationalisiert langfristige Grundsätze und qualitative Ziele. Sie ermöglicht Messung und Überprüfung des Zielerreichungsgrades im Rahmen eines strukturierten Controllings.

Verbindungsglied zwischen Strategiefindung und -umsetzung ist das Konzept der „Balanced Scorecard“. Es ergänzt die traditionellen finanziellen Kennzahlen durch eine Kunden-, eine interne Prozess- und eine Lern- und Entwicklungsperspektive.


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